Bestimmungen

Eine erste Orientierung über das Fahrkartenangebot und deren Besonderheiten erhalten Sie in den einzelnen Seiten. Rechtlich verbindlich sind für Sie ausschließlich die Originaltexte der Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen.



RMV-Mitnahmeregelung bei Zeitkarten des Erwachsenentarifs
Wenn Sie im Besitz einer Jahreskarte, 9-Uhr-Jahreskarte, 65-plus-Jahreskarte, Monatskarte, Wochenkarte oder eines Jobtickets mit Mitnahmeregelung sind, können Sie montags bis freitags ab 19.00 Uhr sowie an Samstagen, an Sonntagen, an bundeseinheitlich geregelten gesetzlichen Feiertagen sowie am 24. und 31. Dezember ganztägig, einen Erwachsenen und beliebig viele Kinder unter 15 Jahren kostenlos mitnehmen.
Mehr Details finden Sie direkt beim RMV.



Zuschlagfahrkarten
In der 1. Klasse der RMV-Schienenverkehrsprodukte sowie bei sonstigen zuschlagpflichtigen Angeboten benötigen Sie Zuschlagfahrkarten für Erwachsene und Kinder. Die Zuschlagfahrkarte erhalten Sie als Einzelzuschlag für eine Fahrt oder als Zuschlagzeitkarte für die Wochen-, Monats-, oder Jahreskarte.
Mehr Informationen zur Zuschlagfahrkarte finden Sie direkt beim RMV.

Anschlussfahrkarte (rabattierte Einzelfahrkarten)
Wenn Ihr Fahrtziel außerhalb des Gültigkeitsbereichs Ihrer RMV-Zeitkarte liegt, können Sie eine Anschlussfahrkarte lösen - dabei handelt es sich um eine rabattierte Einzelfahrkarte für die Gesamtstrecke.
Mehr Informationen zur Anschlussfahrkarte erhalten Sie direkt beim RMV.

Mobilitätsgarantie (gilt nur bei persönlichen Jahreskarten-Abos und persönlichen 9-Uhr-Jahreskarten-Abos)
Bei Verspätungen im Regionalverkehr (RB, RE, SE, S-Bahn oder Regionalbus) von mehr als 20 Minuten und fehlender Alternative zur Weiterfahrt bekommen Sie nachgewiesene Taxikosten bzw. IC-/EC-/ICE-Fahrkarten bis zu einer Höhe von 15 Euro erstattet. Ihre Ansprüche müssen Sie innerhalb von 4 Wochen geltend machen. Vordrucke zur Erstattung erhalten Sie in unseren VGO ServiceZentren sowie beim RMV. Mehr Informationen finden Sie direkt beim RMV.

Vergünstigungen für Schwerbehinderte
Die Vergünstigungen für Schwerbehinderte im RMV richten sich nach dem Sozialgesetzbuch - Neuntes Buch - in der jeweils gültigen Fassung.

Schwerbehinderte, die Inhaber eines Schwerbehindertenausweises mit Beiblatt und gültiger Wertmarke (Jahreswertmarke oder Halbjahreswertmarke) sind, können unentgeltlich alle in den RMV einbezogenen Verkehrsmittel benutzen. Eine Begleitperson des Schwerbehinderten wird unentgeltlich befördert, wenn die Notwendigkeit der Begleitung im amtlichen Ausweis ausdrücklich vermerkt ist. Begleitpersonen, deren Notwendigkeit bei der Fahrt durch den Aufdruck "B" im Schwerbehindertenausweis ausgewiesen ist, können auch dann unentgeltlich mitfahren, wenn der Schwerbehinderte selbst kein Beiblatt mit gültiger Wertmarke hat.

Für die 1. Klasse gilt die unentgeltliche Nutzung einschließlich berechtigter Begleitperson, wenn dies im Schwerbehindertenausweis besonders gekennzeichnet ist. Die Nutzung der Sonder-, Schnell- und Nachtbusse ist nur mit einer gültigen Zuschlagfahrkarte gemäß Verbundtarif gestattet.

Wichtiger Hinweis: Schwerbehindertenausweise, Beiblätter und Wertmarken werden nur vom zuständigen Versorgungsamt ausgegeben.

Gepäck und Tiere
Kinderwagen, Rollstühle, Handgepäck und sonstige Gegenstände (Schlitten, Skier, zusammenklappbare Räder etc.) können Sie unentgeltlich mitnehmen, wenn dadurch die anderen Fahrgäste nicht gefährdet werden beziehungsweise der Betrieb nicht gestört wird. Die Mitnahme von Fahrrädern ist generell unentgeltlich (mit Ausnahme der Fernverkehrszüge; hier gilt der Tarif der DB AG und sie müssen vorab einen Platz reservieren) und richtet sich nach den jeweiligen besonderen Bedingungen der einzelnen Verkehrsunternehmen in der jeweils gültigen Fassung. Die allgemeinen, für alle Unternehmen geltenden Bedingungen finden Sie im Anhang der Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen. Die endgültige Entscheidung über die Mitnahme trifft das Fahrpersonal.

Hunde können nur unter Aufsicht einer hierzu geeigneten Person angeleint befördert werden. Hunde, die Fahrgäste gefährden können, müssen einen Maulkorb tragen. Die endgültige Entscheidung über die Mitnahme trifft das Fahrpersonal. Die Beförderung zugelassener Tiere ist unentgeltlich.

Fahren ohne Fahrkarte
Fahren ohne gültige Fahrkarte ist kein Kavaliersdelikt!
Fahrgäste ohne gültige Fahrkarte zahlen ein erhöhtes Beförderungsentgelt von 60,- Euro. Wer nachweisen kann, dass er seine personengebundene, nicht übertragbare Fahrkarte bei einer Fahrkartenprüfung nur vergessen hat, reduziert dadurch das erhöhte Beförderungsentgelt auf 7,- Euro. Der Nachweis ist innerhalb einer Woche bei dem Verkehrsunternehmen zu erbringen, bei dem das erhöhte Beförderungsentgelt bezahlt werden muss.

Anruf-Linien-Taxi (ALT) und Anruf-Sammel-Taxi (AST) sowie Kleinbusfahrten

Besondere Beförderungs- und Tarifbestimmungen für ALT- und AST- sowie Kleinbusfahrten der VGO Verkehrsgesellschaft Oberhessen mbH
Die Verkehre von Anruf-Linien-Taxi (ALT), Anruf-Sammel-Taxi (AST) und Kleinbussen stellen eine besondere Bedienungsform dar. Sie wurden eingerichtet, um auf schwach nachgefragten Strecken, auf denen eine Bedienung mit Standardlinienbussen aus wirtschaftlichen Gründen nicht zu rechtfertigen ist, ein ÖPNV-Angebot bereitzuhalten. Die Beförderung im ALT, AST und Kleinbus ist grundsätzlich auf acht Personen pro Fahrt begrenzt. Für ALT-, AST- und Kleinbusfahrten der VGO gelten ergänzend zu den Beförderungs- und Tarifbestimmungen des RMV folgende Regelungen:
  1. ALT- und AST-Fahrten werden ausschließlich auf vorherige Anforderung durchgeführt. Die Anforderung kann telefonisch oder mündlich beim jeweiligen Verkehrsunternehmen oder bei den dafür vorgesehenen Serviceeinrichtungen der VGO erfolgen. Rufnummer und spätester Zeitpunkt für eine telefonische Anforderung werden im jeweiligen Fahrplan veröffentlicht. Kleinbusfahrten verkehren nach Fahrplan ohne Anmeldung.
  2. Die Innerortsbedienung ist im ALT- und AST-Verkehr grundsätzlich ausgeschlossen. Eventuelle Ausnahmen zu dieser Regelung werden direkt im jeweiligen Fahrplan veröffentlicht.
  3. Gruppen von mehr als acht Personen müssen ihren ALT-, AST- oder Kleinbusfahrtwunsch spätestens vier Werktage vor Fahrtbeginn anmelden. Die Entscheidung über die Durchführung der Fahrt liegt bei der VGO.
  4. Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, die kleiner als 150 cm sind, dürfen lt. StVO nur in einem Kindersitz mitfahren. Bitte informieren Sie das jeweilige ALT-/AST- Unternehmen bzw. bei Kleinbusfahrten die VGO rechtzeitig, wenn Sie einen Kindersitz benötigen.
  5. Größere Gepäckstücke, Rollstühle, Kinderwagen sowie Fahrräder werden nicht mitgenommen, es sei denn, dass dies ausdrücklich zugesagt wurde.
  6. Im ALT und AST werden nur angemeldete Fahrgäste befördert. Das Fahrpersonal kann Ausnahmen, die im Rahmen der freien Plätze möglich sind, zulassen.
  7. Die Bedienung erfolgt grundsätzlich von Haltestelle zu Haltestelle der ausgewiesenen Linie.
  8. Es gilt der RMV-Tarif. Einzelfahrkarten, und im eingeschränkten Maße auch Zeitkarten, sind beim Fahrpersonal erhältlich.
  9. Bei AST-Fahrten besteht die Möglichkeit, innerhalb des Bedienungsgebietes außerhalb eingerichteter Haltestellen auszusteigen. Das Fahrpersonal entscheidet, ob und an welcher Stelle ein Halt bzw. Ausstieg möglich ist. Für diese Zusatzleistung ist generell ein Komfortzuschlag in Höhe von 1,50 EURO pro Person und pro Fahrt zu entrichten. Diese zuschlagpflichtigen Fahrten sind in den Fahrplänen entsprechend gekennzeichnet.
Stand: November 2015

Weitere Informationen erhalten Sie in unseren VGO-ServiceZentren.

Ergänzungen und/oder Details finden Sie in folgenden herunterladbaren Dateien:

Die vollständigen Tarifbestimmungen und gemeinsamen Beförderungsbedingungen im RMV“ finden Sie unter www.rmv.de.


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